Abteilung Eiskunstlauf - SC Berlin


Aktuell Europameisterschaften 23.-29.01.12 in Sheffield, Großbritannien Aaron van Cleave (& Mari Vartmann DEG) sensationell auf Platz 5 ! Peter Liebers Platz 15. EM-Neuling Paul Fentz Platz 17 ! Glückwünsche !

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Zukünftig sollen hier Informationen zum Eiskunstlaufsport erscheinen. Eine zeitintensive Arbeit - wir bitten um Geduld. Anregungen bitte über unsere Emailadresse - Danke!

Allgemeines

Schutzpatronin & Geschichte
Disziplinen & Wettkämpfe
Elemente
Regeln
Bewertung

Allgemeines
Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten, teilweise auch Hebungen ankommt. Kunstlaufschlittschuhe haben bis zu den Waden hochgeschlossene Schnürstiefel mit ca. 3-4 mm dicken Stahlkufen mit Hohlschliff in Querrichtung und einer leichten Kurvung in Längsrichtung. An der vorderen Spitze befinden sich gezackte Ränder zum Abspringen der Sprünge, Drehen der Pirouetten ohne Kantenwechsel und Ausführen einiger Schritte.

schlittschuh gleiten

Eis ist gefrorenes Wasser und sehr hart. Unter dem großem Druck des Schlittschuhs (bzw. des Läufers)  und der daraus resultierenden Reibungswärme wird das Eis flüssig. Es entsteht ein Wasserfilm, auf dem man gleiten kann. Hinter dem Schlittschuh, wenn der Druck weg ist, gefriert das Wasser wieder zu Eis. Das Gewicht des Schlittschuhs / Läufers konzentriert sich über die Kufen auf eine sehr kleine Fläche und an den Kufen entsteht ein hoher Druck, der die Kufen etwas ins Eis drückt. Gegen diesen Widerstand kann das Bein sich abstützen und abstoßen. Durch wechselndes Abstoßen und Gleiten entsteht das Schlittschuh laufen. Durch die geringe Reibung auf dem Wasserfilm kann mit wenig Kraft Geschwindigkeit erzielt werden.

Schutzpatronin & Geschichte

lidwinas_fall

Eine aus dem 15. Jahrhundert überlieferte Geschichte berichtet, dass die damals 15-jährige Lidwina 1395 beim Schlittschuhlaufen so heftig mit einem anderen Läufer zusammenstieß, dass sie schwer verletzt wurde. Nach der Genesung ging sie in ein Kloster und widmete sich bis zu ihrem Tod 1443 dem religiösen Leben. Wegen des Schlittschuh-Unfalls wurde sie die Schutzheilige der Schlittschuhläufer.

Wann und wie es dem Menschen eingefallen ist, eine schnelle und einfache Bewegung auf der gefrorenen Eisfläche auszunützen, weiß man nicht. Vielleicht war es bei der Jagd. Anfang des 20. Jahrhunderts grub man in Frankreich etwa 60 cm lange Mittelhandknochen von Rindern aus. Seitliche Teile dieser Knochen waren abgeschliffen, deshalb vermutet man, dass sie als Schlittschuhe dienten. Ihr Alter schätzte man auf etwa 20.000 Jahre.

Vor etwa 800 Jahren glitten in den Niederlanden Boten mit Eisenkufen an Holzschuhen über die zugefrorenen Kanäle und überbrachten auf diese Weise eilige Nachrichten an adelige Empfänger. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Schlittschuhlaufen zunächst zum Vergnügen des Adels und später auch zum Volkssport. 

alte schlittschuheAb 14. Jahrhundert nutzte man in Nordeuropa hölzerne Untersätze in Fußform, in die ein Eisenbeschlag flachliegend, später hochkant eingefasst wurde. Ein Lederriemen befestigte sie am Schuh. Etwa um 1500 begannen die Niederländer Kufen mit zwei Kanten und einer Nut dazwischen zu benutzen. Erst jetzt konnt sich der Eisläufer ohne Stöcke bewegen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Schlittschuh mittels einer Schraube im Absatz befestigt.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Skandinavien Stahlkufen verwendet, bei denen die Sohle in Holz eingelassen war. Sie wurden mit Riemen befestigt. 1865 erstellte der amerikanische Eiskunstläufer Jackson Haines Ganzmetall-Schlittschuhe, die direkt mit der Schuhsohle verbunden waren. Später begann der schwedische Eiskunstläufer und 10-fache Weltmeister Ulrich Salchow Schlittschuhe mit Zähnen zu benutzen, die kräftige Abstöße zum Laufen und Springen ermöglichten.

Ulrich Salchow, video 1911   hier   (interessant wird's ab 2'24)

Disziplinen & Wettkämpfe

 


Quellen: www.wikipedia.de / www.eiskunstlauf-ecke.de
 
 
 
 
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