Zukünftig sollen hier Informationen zum Eiskunstlaufsport erscheinen. Eine zeitintensive
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Allgemeines
Schutzpatronin & Geschichte
Disziplinen & Wettkämpfe
Elemente
Regeln
Bewertung
Allgemeines
Der Eiskunstlauf ist eine Form des Eislaufs, bei dem es auf die kunstvolle Ausführung von Sprüngen, Pirouetten und Schritten, teilweise auch Hebungen ankommt. Kunstlaufschlittschuhe haben bis zu den Waden hochgeschlossene Schnürstiefel mit ca. 3-4 mm dicken Stahlkufen mit Hohlschliff
in Querrichtung und einer leichten Kurvung in Längsrichtung. An der
vorderen Spitze befinden sich gezackte Ränder zum Abspringen der
Sprünge, Drehen der Pirouetten ohne Kantenwechsel und Ausführen einiger
Schritte.
Eis ist gefrorenes Wasser und sehr hart. Unter dem großem Druck des
Schlittschuhs (bzw. des Läufers) und der daraus resultierenden
Reibungswärme wird das Eis flüssig. Es entsteht ein Wasserfilm, auf dem man gleiten kann.
Hinter dem Schlittschuh, wenn der Druck weg ist, gefriert das Wasser
wieder zu Eis. Das Gewicht des Schlittschuhs / Läufers konzentriert
sich über die Kufen auf eine sehr kleine Fläche und an den Kufen
entsteht ein hoher Druck, der die Kufen etwas ins Eis drückt.
Gegen
diesen Widerstand kann das Bein sich abstützen und abstoßen. Durch
wechselndes Abstoßen und Gleiten entsteht das Schlittschuh laufen.
Durch die geringe Reibung auf dem Wasserfilm kann mit wenig Kraft
Geschwindigkeit erzielt werden.
Schutzpatronin & Geschichte
Eine aus dem 15. Jahrhundert überlieferte Geschichte berichtet, dass die
damals 15-jährige Lidwina 1395 beim Schlittschuhlaufen
so heftig mit einem anderen Läufer zusammenstieß, dass sie schwer
verletzt wurde. Nach der Genesung ging sie in ein Kloster
und widmete sich bis zu ihrem Tod 1443 dem religiösen Leben. Wegen des
Schlittschuh-Unfalls wurde sie die Schutzheilige der
Schlittschuhläufer.
Wann und wie es dem Menschen eingefallen ist, eine schnelle und
einfache Bewegung auf der gefrorenen Eisfläche auszunützen, weiß man
nicht. Vielleicht war es bei der Jagd.
Anfang des 20. Jahrhunderts grub man in Frankreich
etwa 60 cm lange Mittelhandknochen von Rindern aus. Seitliche Teile
dieser Knochen waren abgeschliffen, deshalb vermutet man, dass sie als
Schlittschuhe dienten. Ihr Alter schätzte man auf etwa 20.000 Jahre.
Vor etwa 800 Jahren glitten in den Niederlanden Boten mit Eisenkufen an
Holzschuhen über die zugefrorenen Kanäle und überbrachten auf diese
Weise eilige Nachrichten an adelige Empfänger. In den folgenden
Jahrhunderten entwickelte sich das Schlittschuhlaufen zunächst zum
Vergnügen des Adels und später auch zum Volkssport.
Ab 14. Jahrhundert nutzte man in Nordeuropa hölzerne Untersätze
in Fußform, in die ein Eisenbeschlag flachliegend, später hochkant eingefasst wurde. Ein Lederriemen befestigte sie am Schuh. Etwa um 1500 begannen die Niederländer Kufen mit zwei Kanten
und einer Nut dazwischen zu benutzen. Erst jetzt konnt sich der Eisläufer
ohne Stöcke bewegen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Schlittschuh
mittels einer Schraube im Absatz befestigt.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden in Skandinavien Stahlkufen
verwendet, bei denen die Sohle in Holz eingelassen war. Sie wurden mit Riemen befestigt. 1865 erstellte der amerikanische Eiskunstläufer Jackson Haines Ganzmetall-Schlittschuhe, die direkt mit der Schuhsohle verbunden
waren. Später begann der schwedische Eiskunstläufer und 10-fache Weltmeister Ulrich Salchow Schlittschuhe mit Zähnen zu benutzen, die kräftige Abstöße zum Laufen und Springen ermöglichten.
Ulrich Salchow, video
1911 hier (interessant wird's ab 2'24)
Disziplinen & Wettkämpfe
Quellen: www.wikipedia.de / www.eiskunstlauf-ecke.de
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